Trio Lobkowitz Wien

Programmvorschlag für ein Konzert mit dem
TRIO LOBKOWITZ WIEN
Wally Hase, Flöte
Robert Bauerstatter, Viola
Srebra Gelleva, Klavier

Joh. Seb. Bach​​​ Triosonate C-Dur nach BWV 1027 und 1039
1685-1750​​​ Adagio – Allegro ma non presto – Adagio e piano – Presto

Francis Poulenc​​ Sonate für Flöte und Klavier (1956)
1899-1963​​​ Allegro malinconico – Cantilena – Presto giocoso

Bohuslav Martinu​​ Trio 
1890-1959​​​ Poco Allegretto – Adagio – Andante.Allegretto scherzando

Johann Joseph Roesler​ Serenade für Piano Forte, Flöte und Viola
1771-1813​ Allegro con brio – Menuetto.Trio – Adagio – Allegretto 

Henry Busser​  ​​ Allegro Appassionato op. 34 ​
1872-1973​​​ für Viola und Klavier

Maurice Duruflé​​ Prèlude, Récitatif et Variations op.3
1902-1986​​​ für Flöte, Viola und Klavier

*Johann Joseph Roesler 
Maitre de Chapelle de S.A.S. le Prince Regnant de Lobkowitz

TRIO LOBKOWITZ WIEN
Eroica Saal im Palais Lobkowitz Wien
mit der Partitur der Johann Joseph Roesler​ Serenade für Piano Forte, Flöte und Viola
© NANCY HOROWITZ

Wally Hase, Flöte

Bereits vor Beendigung ihres Studiums bei Prof. Jean-Claude Gérard und Prof. Aurèle Nicolet wurde Wally Hase mit 22 Jahren Soloflötistin der Staatskapelle Weimar, diese Position hatte sie bis 2009 inne. 
2000 wurde Wally Hase als ordentliche Professorin für Flöte an die Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar berufen, von 2014 – 2018 hatte sie zusätzlich eine Gastprofessur an der Universität für Musik Krakau.
Seit Oktober 2018 ist Wally Hase Univ. Professorin für Flöte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Ihre Orchestertätigkeit als Soloflötistin setzt sie u.a. bei der Camerata Salzburg, der Cappella Andrea Barca, Leitung Sir András Schiff, der Staatskapelle Dresden sowie den Sinfonieorchestern des SWR und WDR fort.
Wally Hase führt ein reiches Konzertleben mit Recitals, Solokonzerten sowie Kammermusik und gibt Meisterkurse in Europa, Australien, Asien und Südamerika.
Zahlreiche Aufnahmen bei verschiedenen Rundfunkanstalten, CD-Aufnahmen mit Solo – und Kammermusik und eine internationale Jurytätigkeit runden das Bild ihrer musikalischen Aktivitäten ab.
Wally Hase ist Haynes Artist und spielt auf einer Silberflöte von Wm.S.Haynes/Boston.
www.wallyhase.com

Robert Bauerstatter, Viola

Robert Bauerstatter wurde 1971 in Linz geboren. Er studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei o. Prof. Siegfried Führlinger und o. Prof. Peter Ochsenhofer Konzertfach Viola.
Von 1998-2001 war Robert Bauerstatter Mitglied des Niederösterreichischen Tonkünstler-Orchesters.
Seit 2001 ist er Mitglied des Orchesters der Wiener Staatsoper. 2004 wurde er Mitglied der Wiener Philharmoniker und rückte in die Position eines Stimmführers auf.
Neben seiner Tätigkeit im Orchester ist Robert Bauerstatter auch ein eifriger Kammermusiker. Als Gast philharmonischer Ensembles wie zum Beispiel des Küchl-Quartetts, des Wiener Kammerensembles oder des Ensemble Wien sowie als Mitglied eigener Ensembles (Lissy-Quartett, Klavierquartett Wien, Ignaz Pleyel Quartett, Theophil Ensemble u.a.) spielte er zahlreiche Konzerte sowie Radio-und Fernsehübertragungen. In den verschiedensten Formationen hat er bereits 15 CDs eingespielt.
Als Solist spielte Robert Bauerstatter mit verschiedenen österreichischen Orchestern, den Philharmonien Sofia, Plovdiv und Varna und dem Orquesta Filarmónica de la UNAM in Mexico City Werke von Karl Stamitz,
F.A. Hoffmeister, Paul Hindemith, Bohuslav Martinu, Max Bruch , Hector Berlioz und Ignaz Pleyel.
2015 erschien seine Einspielung des Violakonzertes von Ignaz Pleyel auf CD.
Seit 2017 wirkt er an der Kusatsu Interational Summer Music Academy and Festival in Japan mit.
Robert Bauerstatter spielt eine Viola von Stephan von Baehr aus dem Jahr 2002.

Srebra Gelleva, Klavier

Die österreichisch-bulgarische Pianistin Srebra Gelleva trat als Solistin und gefragte Kammermusikerin in Europa (u.a. Wiener Musikverein und Konzerthaus, Berliner Philharmonie), Asien (Toppan Hall Tokyo und National Concert Hall Taipeh) und in New York (Weill Carnegie Hall) auf. Nach ihrem Debut als Solistin mit Orchester im Alter von 9 Jahren konzertierte sie wiederholt mit den Philharmonien in Sofia, Plovdiv und Vidin (Bulgarien), sowie mit dem KV Orchester Zürich, dem Tonkünstler Ensemble Wien und dem Orquesta Filarmónica de la UNAM (Mexico City). 
Ihr Interesse und die Begeisterung für Kammermusik – erstmals angeregt durch das Zusammenspiel mit ihrem Bruder, dem Geiger Vesselin Gellev – manifestiert sich in der Gründung des Lissy Quartetts im Jahr 2008 und in der vertieften Zusammenarbeit mit dem Koll Trio und dem Bratschisten Robert Bauerstatter. Weiters tritt Srebra Gelleva im Rahmen verschiedener Festivals und Meisterkurse mit zahlreichen namhaften Musikern auf. Sie ist als Pianistin bzw. offizielle Klavierbegleiterin u.a. für den ARD-Wettbewerb, den Deutschen Musikwettbewerb, die Sommerakademie Mozarteum Salzburg, die Orchesterakademie der Wiener Philharmoniker und für den Kammermusikfestival Allegro Vivo tätig.
Srebra Gelleva studierte Konzertfach Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (Diplom mit Auszeichnung) und schloss weitere Studien an der Hochschule Trossingen und an der Juilliard School New York ab. Ihre Lehrer waren Julia Girginova, Roland Keller, Viktor Merzhanov und Herbert Stessin. Srebra Gelleva ist Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, sowie des Kammermusikpreises der Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals.
Seit 2001 unterrichtet sie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Im Laufe ihrer Karriere sind bereits zahlreiche CD-Aufnahmen, Live-Übertragungen, sowie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen entstanden. Ein Highlight war der Auftritt mit dem Lissy Quartett und dem Wiener Staatsopernchor im Pausenfilm des Neujahrskonzerts 2019.

Trio Lobkowitz Wien
im Palais Lobkowitz Wien, Eroica Saal
© NANCY HOROWITZ
© NANCY HOROWITZ
TRIO LOBKOWITZ WIEN
© NANCY HOROWITZ
TRIO LOBKOWITZ WIEN
Eroica Saal, Palais Lobkowitz Wien
© NANCY HOROWITZ
TRIO LOBKOWITZ WIEN
Palais Lobkowitz Wien, Eroica-Saal
© NANCY HOROWITZ